Playbook Kosten zu hoch

Der kanadische Elektronikhersteller Research in Motion, kurz RIM und wohl viel eher durch die sehr erfolgreiche Blackberry Reihe bekannt, muss aktuell mit Schwierigkeiten auf den Finanzmärkten kämpfen. So fiel die Aktie in der letzten Zeit um sagenhafte 12%, was insbesondere in Hinblick auf die traumhaften Quartalsergebnisse von RIM verwundert. So konnte der Konzern einen Gewinn von 934 Millionen Dollar einfahren, 31% mehr als im Vorjahr.

Die Probleme liegen auch nicht direkt in der aktuellen Lage begraben, sondern besonders in Prognosen. Diese sagen für RIM nämlich weniger rosige Zeiten voraus, da sich die Kundenlandschaft verändert und möglichst zu günstigen Smartphones greift. Auch werden die vor allem auf das Business ausgelegten RIM Blackberry Geräte als nicht mehr zeitgemäß angesehen und werden oft genug aufgrund eines Multimedia Smartphones stehen gelassen, das grundsätzlichen Aufgaben in der Geschäftswelt auch einigermaßen gewachsen ist.

Hinzu kommen die Kosten für das sich im Moment in Entwicklung befindende RIM Playbook, ein Tablet PC, mit dem sich RIM auch auf die sich verändernden Zeiten einstellen will. Die Geschäftsleitung wird dieses Projekt jedoch nicht abbrechen, das es zukunftsweisend sei und prophezeit baldige, bessere Zeiten für RIM.

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